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Freiheit als theologische Schlüsselkategorie. Eine Auseinandersetzung mit Libertarismus, Determinismus und Kompatibilismus

 

Das von der DFG geförderte Projekt hat als Ziel die Erarbeitung eines philosophisch verantworteten theologischen Freiheitsbegriffs. Es adressiert dabei folgende Themenfelder:

  • Kritische Analyse gegenwärtiger philosophisch-freiheitstheoretischer Diskurse im Spannungsfeld von Libertarismus, Determinismus und Kompatibilismus
  • Diskursive Vermittlung transzendental- und analytisch-philosophischer Denkformen zur Bestimmung eines Konzept von menschlicher Freiheit
  • Rekonstruktion und kritische Analyse theologischer Freiheitskonzepte der Gegenwart
  • Vermittlung und Fortbestimmung philosophischen und theologischen Freiheitsdenkens zur Entwicklung eines konsistenten theologischen Freiheitsbegriffs


Eine Zusammenfassung des Programms erhalten Sie hier

English Version: Click here.

Das Projekt ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Katholisch-Theologischen Institute der Universitäten Köln und Paderborn. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Projektleitung

Prof. Dr. Saskia Wendel (Universität zu Köln)

Prof. Dr. Klaus von Stosch (Universität Paderborn)

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Dr. Martin Breul

Dr. Aaron Langenfeld

Studentische Hilfskraft

Judith Didden

Fachtagung "Freiheit Denken. Zeitgenössische Freiheitskonzepte auf dem Prüfstand"

Das DFG-Projekt „Freiheit als theologische Schlüsselkategorie. Eine Auseinandersetzung mit Libertarismus, Determinismus, Kompatibilismus“ hat die Kernaufgabe, zeitgenössische theologische und religionsphilosophische Debatten, die häufig einen wenig reflektierten oder unscharfen Begriff von ‚Freiheit‘ verwenden, mit philosophischen Diskursen über Libertarismus und Kompatibilismus dialogisch zu vermitteln. Die Fachtagung möchte in diesem interdisziplinären Zuschnitt die philosophischen Fundamente einer reflexiven und zeitgemäßen Verwendung des Freiheitsbegriffs in theologischen Diskursen erarbeiten. Dabei sollen international renommierte Expertinnen und Experten mit unterschiedlicher wissenschaftstheoretischer Schwerpunktsetzung miteinander ins Gespräch gebracht werden. Ein Fokus liegt auf der Vermittlung verschiedener freiheitstheoretischer Denkformen, besonders auf analytischen und transzendentalphilosophischen Zugängen. Die Ergebnisse der Tagung sollen prominent publiziert werden und dienen zugleich als Grundlage für eine zweite, genuin theologische Fachtagung, die für das Jahr 2018 geplant ist.

Die Tagung wird vom 16.02.2017 bis zum 18.02.2017 in Köln im Maternushaus stattfinden. Die Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch.

Weitere Informationen und eine Ausschreibung zur Tagung finden Sie hier.