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Neuerscheinungen

Jeden Monat publizieren die Forschenden und Lehrenden an unserem Institut spannende Beiträge zu aktuellen Forschungsthemen. Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die am Institut veröffentlichten Forschungsbeiträge geben. Für vollständige Publikationslisten verweisen wir Sie auf die persönlichen Websites.

Fachartikel in Zeitschriften und Sammelbänden

April

  • Collet, Jan-Niklas: Götzenkritik in pandemischen Zeiten. Überlegungen zum theologischen Kern einer Krise, in: https://ak-politische-theologie.weebly.com/blog/gotzenkritik-in-pandemischen-zeiten-uberlegungen-zum-theologischen-kern-einer-krise (24.07.2020).
  • Michel, Andreas: Josua 22 - Sprache, Alter und die Frage nach dem Ende einer möglichen deuteronomistischen Landeroberungserzählung, in: Ballhorn, Egbert (Hg.), Übergänge. Das Buch Josua in seinen Kontexten (Stuttgarter Biblische Beiträge 76), Stuttgart 2020, 333–354.
  • Tappen, Julian: Einführung in das Systematische Theologisieren. Ein blended learning-basiertes flipped classroom-Konzept für Lehramtsstudiengänge, in: Giercke-Ungermann, Annett/Handschuh, Christian (Hg.), Chancen, Risiken und Nebenwirkungen – Aspekte und Beispiele digitaler Lehre in der Theologie (Theologie und Hochschuldidaktik 11), Münster 2020, 229–239.

März

  • Wendel, Saskia: „…minne mich gewaltig und minne mich oft und lang!“ Die sexuelle Codierung mystischer Einung bei Mechthild von Magdeburg, in: JBTh 33 (2018) 211–222.

Februar

  • Collet, Jan-Niklas u.a.: Der rechten Normalisierung entgegentreten! Politische Theologie angesichts von Thüringen, in: https://www.feinschwarz.net/rechte-normalisierung-politische-theologie-angesichts-thueringen/ (24.07.2020).
  • Höhn, Hans-Joachim: Zeichen der Zeit – Zeichen des Wandels. „Modernisierung“ als Thema kirchlicher Veränderungsdiskurse, in: Kopp, Stefan (Hg.), Kirche im Wandel, Freiburg/Basel/Wien 2020, 264–286.
  • Wendel, Saskia: Leiturgia – Grundvollzug verkörperter Glaubenspraxis, in: ThG 63 (1/2020) 33–44.
  • Wendel, Saskia: Mystik, in: Spiritual Care, eISSN 2365-8185, ISSN 2193-3804, DOI: https://doi.org/10.1515/spircare-2019-0130 (24.07.2020).

Januar

  • Collet, Jan-Niklas: Kirche, Theologie und AfD. Der rechten Normalisierung widerstehen, in: https://www.feinschwarz.net/kirche-theologie-und-afd-der-rechten-normalisierung/ (24.07.2020).
  • Höhn, Hans-Joachim: Abschied vom „lieben“ Gott. Über Risiken und Nebenwirkungen theologischen Leichtsinns, in: Pastoralblatt 72 (2020) 163–170.
  • Rölver, Olaf: Was unterscheidet die Johannespassion von den anderen Evangelien?, in: Ballhorn, Egbert u.a. (Hg.), Damit auch ihr glaubt. Die Johannespassion lesen (Joh 18–19) (Das Lectio-Divina-Leseprojekt des Bibelwerks 22), Stuttgart 2020, 4–6;
  • Rölver, Olaf: Die sieben Gruppentreffen. Informationen für die Leitung [Auslegungen von Joh 1,1–18; 18–19], in: Ballhorn, Egbert u.a. (Hg.), Damit auch ihr glaubt. Die Johannespassion lesen (Joh 18–19) (Das Lectio-Divina-Leseprojekt des Bibelwerks 22), Stuttgart 2020, 22–35.

     

Monographien und Sammelbände

Caroline Helmus: Transhumanismus - der neue (Unter-) Gang des Menschen? Das Menschenbild des Transhumanismus und seine Herausforderung für die Theologische Anthropologie (ratio fidei 72), Regensburg 2020. (Erscheinungsdatum: 13.07.2020)

Die Bewegung des Transhumanismus strebt die Verschmelzung von Mensch und Technik an, d. h. die technologische Transformation des Menschen in ein posthumanes Wesen. Mithilfe der technologischen Wissenschaft soll erreicht werden, was bisher im religiösen Glauben erhofft wurde: ewiges Leben. Durch das transhumanistische Weltbild ist die Theologische Anthropologie herausgefordert: Stellt eine Verschmelzung von Technik und Mensch den neuen entwicklungstechnologischen Gang oder Untergang des Menschen dar? Nicht allein eine kritische Stellungnahme steht hierbei im Fokus, sondern ebenso das selbstreflexive Überdenken, ob durch die voranschreitende Technologisierung und Digitalisierung der Anthropologie Leerstellen innerhalb des Diskurses der Theologischen Anthropologie aufgedeckt werden.

Der Verlag Friedrich Pustet stellt eine Leseprobe zur Verfügung.

Saskia Wendel: In Freiheit glauben. Grundzüge eines libertarischen Verständnisses von Glauben und Offenbarung. Regensburg 2020. (Erscheinungsdatum: 16.03.2020)

Die Freiheit des Glaubens wird kontrovers diskutiert: Warnen die einen vor einem „Zuviel“ an Freiheit, votieren die anderen dafür, den Glauben an das Freiheitsprinzip zu koppeln. Hinzu kommt ein Ringen um das Freiheitsverständnis: Ist Freiheit grundsätzlich
bedingt, oder ist sie in ihrem Ursprung unbedingt? Ist sie gleichbedeutend mit Autonomie, oder bedeutet sie auch die Möglichkeit zur Teilhabe und das Vermögen, etwas Neues hervorzubringen? Schließt Freiheit Souveränität mit ein oder nicht? Saskia Wendel plädiert für ein Verständnis des Glaubens, dem das Freiheitsprinzip sowohl als „Freiheit wovon“ als auch als „Freiheit wozu“ unauflöslich eingeschrieben ist, verbunden mit der Aufforderung, der Freiheit im konkreten Glaubensvollzug Raum zu geben, statt sich vor ihr zu fürchten.

Der Verlag Friedrich Pustet stellt eine Leseprobe zur Verfügung.

Saskia, Wendel / Martin Breul: Vernünftig glauben – begründet hoffen. Praktische Metaphysik als Denkform rationaler Theologie, Freiburg i. Br. 2020. (Erscheinungsdatum: 17.02.2020)

Theologie und Metaphysik stehen in einem Spannungsverhältnis. Der Wiederbelebung eines starken metaphysischen Denkens steht ein „nachmetaphysisches Denken“ entgegen. Wendel und Breul unternehmen einen Vermittlungsversuch und formulieren eine „Metaphysik nach Kant“ als Leitparadigma der Theologie, gerade weil die Metaphysik für eine rationale Begründung des Glaubens unverzichtbar ist. Resultat ist eine an die Moderne anschlussfähige praktische Begründung religiöser Hoffnung.

Der Herder Verlag stellt eine Leseprobe zur Verfügung.

Hans-Joachim Höhn: Gottes Wort – Gottes Zeichen. Systematische Theologie, Würzburg 2020 (Erscheinungsdatum: 27.01.2020)

„Lass mal wieder von dir hören!“ – mit diesem Satz nehmen Menschen häufig voneinander Abschied. Je länger aber kein Kontakt mehr zustande kommt, umso größer werden die Zweifel am Fortbestand ihrer Beziehung. Gilt dies auch für das Verhältnis von Gott und Mensch? Mit dem Evangelium hat Gott ein Zeichen gesetzt, wie er zum Menschen steht - ein für alle Mal. Für skeptische Christen wirft diese Überzeugung jedoch Fragen auf: Bezeugt ein in der Vergangenheit gesprochenes letztes Wort noch eine lebendige Beziehung zwischen Gott und Mensch? Ist nicht längst die Zeit darüber hinweggegangen?
Hans-Joachim Höhn beantwortet diese Fragen in einem neuen Gesamtentwurf zur Systematischen Theologie. Im Format einer „Existentialen Semiotik des Glaubens“ geht er jenen Daseinskonstellationen nach, in denen die Frage nach Gott aufbricht. Zugleich spürt er jenen Worten und Zeichen nach, mit denen Gott sich beim Menschen immer wieder in Erinnerung bringt.

Der echter Verlag stellt eine Leseprobe zur Verfügung.